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Analogfotografie ist toll [Update]

20. August 2010

Stellt euch vor ihr blättert auf Flickr oder einem Fotoblog durch die Fotos eines anderen Fotografen. Mit der Zeit merkt ihr, dass euch der Stil der Fotos gefällt und ihr würdet diesen Stil auch gerne für euren eigenen Bildern verwenden. Ich meine in diesem Fall speziell Merkmale wie Farbigkeit, Kontrast und Sättigung — und nicht den Bildinhalt oder die Komposition.

Wurden diese Bilder mit einer analogen Kamera aufgenommen, reicht es herauszufinden, welchen Film der Fotograf verwendet hat und diesen in eure Kamera einzulegen. Andernfalls müssten in der digitalen Bildbearbeitung unter Umständen hunderte Regler auf die entsprechenden Werte eingestellt werden.

Der Vorteil der digitalen Bildbearbeitung ist andererseits – das soll nicht verschwiegen werden – dass das selbe Bild mehrmals in allen möglichen Stilen „entwickelt“ werden kann.

Update:
Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass der Bildeindruck nicht nur vom Film abhängt. Das Licht spielt – wie in so vielen Fällen – natürlich auch eine ganz große Rolle!


Obiges ist mir heute mit den Fotos von Annette Pehrsson passiert. Der besagte Film war u.a. ein Fuji Superia in verschiedenen Empfindlichkeiten.

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From → Analog, Fotografie

6 Kommentare
  1. Das ist tatsächlich so.

    Unabhängig „für-oder-wider digital-oder-analog“ : Diese beiden Aufnahmeverfahren unterscheiden sich auch dadurch, dass entweder das Bild im Aufnahmeprozess quasi fertig im Kasten sitzt oder man erstmal ein Rohmaterial verfügt welches beliebig bearbeitbar ist. Selbstverständlich alles im Rahmen des Möglichen.

    Das erklärt auch, weshalb in der Analogfotografie Filter von weitaus höherer Bedeutung als in der Digitalfotografie sind und ebenso, weshalb es von vermeintlich identischen Filmen mehrere Ausführungen gibt. Exemplarisch dafür die Farbfilme aber auch die schier unendlichen Kombinationsmöglichkeiten von Film/Entwickler-Kombinationen in klassischem SW.

    Selbst den jeweiligen Charakteristiken der Objektive kommt in der Analogfotografie eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zu. So galt es einst, Objektive nicht nur bloss nach Kriterien wie möglichst hohe Schärfe usw zu konstruieren, sondern ihnen auch eine bestimmte Charakteristik zu verleihen.

  2. Ja, das stimmt schon. Mit der Analogfotografie ist das alles schon einfacher 🙂
    Aber ich möchte auf die Digitale Fotografie nie verzichten 🙂

    Allein schon das man Bilder einfach löschen kann die nichts geworden sind *g*

    Und natürlich die extremem Reserven die man in der Bearbeitung noch rausholen kann oder das Bild komplett verändern kann.
    Trotz alle dem haben analoge Bilder immer wieder einen tollen charme 🙂

  3. Ich muss mich Kagamiyama anschließen, nö. Ich finde Kamera, Objektive, Belichtung, die Entwicklung, die Abzüge, das Fotopapier, etc. hat doch alles Auswirkungen auf das Ergebnis. Und wenn man Hybrid die Bilder ins Intenet stellt, natürlich noch der Scanner und die evtl. vorgenommen digitalen „Anpassungen“. Also nur der Film ist etwas kurz, gegriffen, der hat natürlich schon einen nicht zu Unterschätzenden Einfluss, aber es ist ja auch ein großer Unterschied ob ich die Lomo LC-A nehme oder ne Hasselblad…

    • Was Malte sagt. Ganz so einfach ist das nicht mit dem „look“. Da spielen zig Faktoren ne Rolle. Nicht zuletzt was derjenige noch in der ScannerDunkelkammer rumgefummelt hat, alleine da entscheidet sich, wie in der richtigen Duka, sehr viel.

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